Damen NLA: Punktemaximum für Wädenswilerinnen
Das ist fast schon der halbe Ligaerhalt
Die Aufsteigerinnen aus dem TTC Wädenswil gewinnen in den ersten beiden Partien der Nationalliga-A-Meisterschaft das Punktemaximum.

Mit Nationalspielerin Rahel Aschwanden hatte Wädenswils Trainerin Sonja Wicki gar nicht geplant. Erst am Donnerstag war klar, dass sie zur Verfügung steht. Am Ende aber war die 26-Jährige in den ersten beiden Partien der Nationalliga-A-Meisterschaft mit 6:0 Siegen die Spielerin, die den Unterschied machte zugunsten der Aufsteigerinnen. Nach dem 6:4 bei Zürich-Affoltern und dem 6:2 gegen Rapid Luzern haben die Wädenswilerinnen bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Ligaerhalt getan.
War das in Punkten schon der halbe Klassenerhalt? Noch nicht ganz, meint die Trainerin. «Meine hellseherischen Fähigkeiten sind beschränkt», schmunzelt Sonja Wicki. «Da ich damit rechne, dass die starken Teams nicht immer voll besetzt antreten, glaube ich aber nicht, dass acht Punkte schon reichen.» Zürich-Affoltern ist allerdings eines der Teams, dass Wädenswil hinter sich lassen muss, damit der linksufrige Verein auch in einem Jahr ein NLA-Team stellen darf.
Besonders erfreulich ist, dass sowohl am Samstag als auch am Sonntag alle drei Spielerinnen zum Erfolg beigetragen haben. Also auch Ursina Stamm, die seit vielen Jahren für Wädenswil lizenziert ist – und nicht nur die neu dazugestossenen Rückkehrerinnen Cristina Tugui und Rahel Aschwanden. «Ursina hat sehr gut gespielt», lobt Trainerin Sonja Wicki. «Das Wissen um gute Nummern 1 und 2 an ihrer Seite hat sicher geholfen. Da gewinnt man dann eher die knappen Spiele.»
Gute Spiele, gute Stimmung
So wie das dritte Einzel von Samstag gegen Margrit Geiger, das Ursina Stamm nach 0:2-Satzrückstand noch drehte – und ihrem Team damit den Sieg bescherte. «Ich bin mega stolz», sagt Wicki deshalb. «Es waren gute Spiele, es hatte viele Fans, es war eine tolle Stimmung, die ganze Equipe war vor Ort und die Spielerinnen haben sich gegenseitig gecoacht am Tisch, an dem ich nicht war. So kann es gerne weiter gehen.»
Spieltelegramme:
Zürich-Affoltern - Wädenswil 4:6
Olga Koop (A18) s. Ursina Stamm (A16) 6:11, 11:7, 11:8, 11:9. Karin Roberta Sako (A19) s. Cristina Tugui (A19) 3:11, 14:12, 11:7, 11:4. Margrit Geiger (B15) u. Rahel Aschwanden (A20) 4:11, 4:11, 10:12. Sako s. Stamm 11:8, 11:9, 9:11, 11:9. Koop u. Aschwanden 5:11, 6:11, 2:11. Geiger u. Tugui 5:11, 7:11, 11:8, 7:11. Koop/Sako s. Stamm/Aschwanden 9:11, 11:7, 11:9, 11:5. Sako u. Aschwanden 11:13, 11:8, 9:11, 8:11. Geiger u. Stamm 11:4, 12:10, 7:11, 8:11, 6:11. Koop u. Tugui 8:11, 9:11, 5:11
Wädenswil – Rapid Luzern 6:2
Cristina Tugui (A19) s. Nikola Gallerachovà (A19) 11:3, 11:6, 8:11, 13:11. Rahel Aschwanden (A20) s. Céline Credaro (B15) 11:8, 11:8, 11:8. Ursina Stamm (A16) u. Weronika Walna (A20) 8:11, 6:11, 9:11. Aschwanden s. Gallerachovà 11:9, 11:4, 13:11. Tugui s. Walna 9:11, 12:10, 11:5, 11:5. Stamm s. Credaro 11:9, 11:5, 10:12, 15:13. Aschwanden/Stamm u. Gallerachovà/Walna 9:11, 10:12, 8:11. Aschwanden s. Walna 16:14, 11:2, 5:11, 8:11, 11:8.