, Schönbächler Paul

NLA: Mit den Wädenswilerinnen muss gerechnet werden!

Mit einem breit aufgestellten Kader starten die Wädenswiler Tischtennis-Spielerinnen in die neue Nationalliga-A-Saison. Erste Früchte durften die Linksufrigen in der Oktober-Doppelrunde bereits ernten: Von den meistgenannten Playoff-Kandidatinnen hatte Wädenswil zwar das schwierigste Auftakt-Programm. Aber auch ohne Rahel Aschwanden und Laura Schärrer reichte es sowohl gegen die Kantonsrivalinnen in Zürich-Affoltern als auch gegen die Titelverteidigerinnen aus Neuhausen jeweils zu einem 5:5-Unentschieden.

Einen ausgezeichneten Start erwischten Cristina Tugui, Ursina Stamm und Svenja Holzinger in Zürich. Erfreulicherweise führten die Gäste vor dem Doppel bereits mit 4:2 - und nicht viel hätte zu einer noch komfortableren Führung gefehlt, unterlag Holzinger doch der wesentlich höher kotierten Olga Koop erst im Entscheidungssatz höchst knapp mit 10:12. In der Folge verloren Stamm/Tugui das Doppel deutlich in drei Sätzen. Und mit zwei weiteren Einzelerfolgen gegen Stamm und Holzinger drehten die Stadtzürcherinnen den Spiess um und lagen nun gar mit 5:4 vorne. Tugui liess indes im abschliessenden Einzel nichts anbrennen und gewann gegen die schwächste Gegnerin sicher - wie zuvor schon ihre beiden Mitstreiterinnen. Mit der Punkteteilung durften die Wädenswilerinnen durchaus zufrieden sein, im Wissen, dass sie dem Sieg nähergestanden waren - dank besserem Satz- und Punkteverhältnis.

 

Romana Förstel, Cristina Tugui und Svenja Holzinger (v.l.n.r.) freuen sich über die Punkteteilung gegen Neuhausen.

 

Tags darauf gastierten mit den Meisterinnen vom Rheinfall die Rekord-Tiitelhalterinnen der letzten Jahre in der Wädenswiler Turnhalle Fuhr. Der erste Kontakt mit den Schaffhauserinnen zeigte, dass nicht zufällig es die Wädenswilerinnen gewesen waren, die als einziges Team deren Dominanz in den letzten Jahren zweimal hatten durchbrechen und die Meisterinnenkrone entführen können. Mit Romana Förstel anstelle Stamms kam eine weitere Akteurin bei den Grünschwarzen zum Einsatz. Vorerst punkteten aber nur Tugui und Holzinger in den Einzeln. Mit einem 3:3 stiegen Holzinger/Tugui ins Doppel, das leider ebenso verloren ging wie tags zuvor jenes gegen Zürich-Affoltern. Nach fünf Siegen in Serie musste Tugui ihre erste Einzelniederlage in Kauf nehmen und den Neuhauserinnen damit die 3:5-Führung zugestehen. Holzinger verkürzte mit ihrem zweiten Punkt und ermöglichte Förstel, ihre Equipe in einem spannenden Finale ins Remis zu retten. Den verlorenen ersten Satz machte Förstel gleich wett und dominierte ihre Gegnerin auch in den beiden folgenden Sätzen.

Mit den Wädenswiler Tischtennis-Spielerinnen ist in dieser Saison definitiv zu rechnen. Die Gegnerinnen müssen sich gegen sie warm anziehen.

 

Alle Resultate der ersten Doppelrunde finden sich hier: click-TT – Gruppe